Im Interesse des Ressourcenschutzes muss es eine Weiterentwicklung der Produktverantwortung geben. Diese Forderung erhoben die am Mittwoch, 17. Dezember 2014, in einer öffentlichen Anhörung des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung unter Vorsitz von Andreas Jung (CDU/CSU) geladenen Experten. In der Frage, ob dies durch die Schaffung von Anreizen oder eher durch verbindliche gesetzliche Regelungen erreicht werden kann, gab es unterschiedliche Ansichten.

So sprach sich Stefan Schridde vom Verein „Murks? Nein danke!“ eindeutig für klare Regularien aus. „Wir brauchen mehr Pflichten statt Anreize“, sagte er.

Für ein Produktverantwortungsgesetz sprach sich Stefan Schridde vom Verein „Murks? Nein danke!“ aus. Er warf Handel und Herstellern zugleich vor, absichtlich für eine verkürzte Lebensdauer von Produkten zu sorgen. Es sei möglich, bei gleichen Kosten deutlich langlebigere Produkte herzustellen. Die Industrie wolle dies jedoch nicht. Daher werde ein Gesetz gegen die „geplante Obsoleszenz“ benötigt.

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