Die Manipulation des Verbrauchers

„Manipulation – wie frei sind wir wirklich?“ lautete die Fragestellung des Studium Generale im Sommersemester 2016. Dazu wurden Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Disziplinen wie der (Kunst-)Geschichte, der Germanistik, der Medizin oder der Wirtschafts- und der Rechtswissenschaften eingeladen, um aus der Perspektive ihres Faches das Thema auszuleuchten. Das Spektrum der Vorträge reichte von Fälschungen in der Kunst über Manipulationen in der Wirtschaft und im Gesundheitswesen bis eben hin zur Steuerung der öffentlichen Meinung. Zu den Referenten gehörten neben Wissenschaftlern der Ruperto Carola auch Fachvertreter aus Berlin, Erfurt und Halle-Wittenberg. Heidelberg University Publishing ist ein Open-Access-Verlag für qualitätsgeprüfte wissenschaftliche Publikationen. Wir unterstützen …

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MURKS? NEIN DANKE! e.V. ist nominiert für den ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit 2018

Die gemeinwohlorientierte Verbraucherorganisation MURKS? NEIN DANKE! e.V. ist in diesem Jahr für den ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit in der Kategorie HANDELN nominiert. Die gemeinnützige Organisation setzt sich für Haltbarkeit und nachhaltige Qualität ein. Dabei steht die „geplante Obsoleszenz“ im Fokus der Bewegung. MURKS? NEIN DANKE! fordert von Produzenten, Handel und Politik, den geplanten Verschleiß zu beenden, und ermutigt, neue Wege zu gehen. Communityportal und Initiativen erleichtern Konsumenten, positive und negative Beispiele transparent zu machen. Damit hat MURKS? NEIN DANKE! eine breite Debatte in der Gesellschaft angestoßen und das Thema auf die Agenda gesetzt. Der ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit …

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Consumer Technologies 2017 – Deloitte legt unzureichende Studie vor

Trendstudie „Consumer Technologies 2017“ von Deloitte vorgelegt. Man beschäftigt sich mit Smartphones, Streaming, Fotografie, Wearables, Roboter und Virtual Reality. Themen wie Smarthome,  Smartcities, eMobilität und Cyborg werden ausgespart. Themen wie Ressourcenwende, Nachhaltigkeit, Produktverantwortung und Sustainable Development Goals, participatory developments, community-driven-marketing finden sich schon garnicht. In alledem erkennt man nur den Wirtschaftsfaktor, kaum die sozialen Wirkungen und Impulse. Die sagt schon etwas zum wenig strategischen Konsumentenbild bei Deloitte. Es kommt einem so vor, als würde das Smartphone als „Personal Device“ als Stellvertreter für den Konsumenten in der virtuellen Sphäre der Hersteller und Handelsunternehmen gesehen. Das Smartphone ersetzt sozusagen in der Augmented …

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