Die Universität des Dritten Lebensalters, kurz „UDL“, wurde vor mehr als 25 Jahren mit dem Ziel gegründet, Erwachsenen im Alter ab 50 ohne Voraussetzung eines bestimmten Schulabschlusses eine Fortbildung im wissenschaftlichen Rahmen zu ermöglichen. Die UDL ist Kooperationspartner der Universität Göttingen. Stefan Schridde ist ab dem WS 26/27 Dozent an der UdL.
Kurzvorstellung Stefan Schridde
Norddeutsch kurz: Jahrgang 1961, Dipl. Betriebswirt (FH), Vater von zwei Kindern, seit 1986 Führungs- und Projektverantwortung in Konzernen, Mittelstand, Krankenhäusern, Kommunen, Vereinen und zahlreichen Projekten. Seit 10/25 in Göttingen.
Seit April 2011 Initiator der Kampagne von MURKS? NEIN DANKE! e.V., einer bürgerschaftlichen Organisation für nachhaltige Produktqualität und gegen geplante Obsoleszenz. Seine Forschungen gelten der Bedeutung von Dauerhaftigkeit in der sozial-ökologischen Transformation. Informationen bieten Suchmaschinen und www.schridde.org.
Unsere Welt und Gesellschaft braucht mehr Kompetenzen für Partizipation, Klimaresilienz und Ressourcenschutz. Natur, Stadt und Mensch benötigen mehr Gleichgewicht. Seine interdisziplinären Vorträge wollen hierzu einen Beitrag leisten.
WS 26/27 Vorlesung: Wege in die Stadt von morgen
Seit 200 Jahren wandelt sich Land/Stadt zu Stadt/Land. Das Leben in der Stadt verändert sich. Globale Herausforderungen beeinflussen die Lebensqualität. Klimawandel und Ressourcenmangel verändern die Lebensbedingungen. Die Generationen sind unterschiedlich betroffen. Wie kann die Stadt dem begegnen? Wie kann die Stadtgesellschaft zu einem guten Gelingen beitragen?
Die Vorlesung erläutert die globalen Herausforderungen, die das urbane Leben (Klima, Ressourcen, Gesundheit, Mobilität, Wirtschaft, Partizipation) beeinflussen. Worum geht es? Was wissen wir? Was ist von Bedeutung im städtischen Alltag?
Welche Vorgehensweisen stehen uns zur Verfügung, um zu reagieren? Daseinsvorsorge und Infrastrukturen in Zeiten knapper Finanzen werden lösungsorientiert den Potentialen von kooperativem Wettbewerb, sozialen Innovationen und Nutzenintensivierung durch kollektive Eigentumsvarianten gegenübergestellt. Inspirierende Beispiele guter Praxis aus Kommunen und Regionen werden vorgestellt. Sie zeigen, wie die Entkopplung von Krisen für mehr Lebensqualität vor Ort ermöglicht wird.
Das vierte Modul zeigt Handlungsoptionen mit Perspektive auf Göttingen auf. Wie ist der Stand der Dinge? Was klappt? Wo klemmt es? Was kann gemeinsam getan werden? Je Termin wird nach einführendem Vortrag dem offenen Austausch Raum gegeben. Alle Themen werden allgemeinverständlich vermittelt. Nach Möglichkeit werden Gäste aus der Kommune, der Forschung und der Stadtgesellschaft eingeladen, um an ihren Erfahrungen zu partizipieren.